Altdeutscher Schäferhundeverband Deutschland e. V.

Der ideale Hund
 


Gesundheit:

Sämtliche Hunderassen zeigen, mehr oder weniger, spezielle rassetypische Krankheitsbilder,häufig entstanden durch Modefaxereien und verantwortungslosem Gemache am Tier. Durch die Eigendynamik der Umstände wird vieles noch begünstigt. Böse Standards vergewaltigen gute Richter, böse Richter vergewaltigen gute Standards.

Der Mensch kann durch gezielte Zucht viel hervorbringen und verändern. Zum Wohl der Tiere muß er aber wissen und respektieren, dass er nicht alles machen  d a r f ,  was er machen   k a n n !

Wesen:

Wesensfestigkeit ist ein unerschöpfliches Thema über das in der ganzen Kynologie viel geschrieben und diskutiert wird. Fest scheint heute zu stehen, dass sie das Produkt zweier Komponenten ist. Einmal von der ererbten Grundlage des Hundes und zum anderen von Umwelteinflüssen, die den Hund mit prägen. Meistens werden Fehler bei der Aufzucht gemacht. Schlechte Aufzuchtsbedingungen beim Züchter und falsches, schwaches oder inkonsequentes Verhalten des Hundehalters bei der Erziehung sind die wesentlichen Gründe.

Oft genug reagiert der Hund mit Psychosen oder Neurosen. Diese sind dann keine Erbdefekte, sondern erworbene seelische Schäden, die vielfach die angestammte Wildscheuheit zum Vorschein kommen lassen. Oftmals ist es (für Außenstehende) schwer festzustellen, ob bei einem Hund angeborene Wesensschwäche oder erworbenes Fehlverhalten vorliegt.

Schönheit:

Ein Mischling unterliegt keinem äußeren Zwang und muss keine genormten Formen erfüllen. Der subjektive Geschmack allein genügt um ihn schön zu finden.

Für jede Hunderasse wurde ein Rassestandard aufgestellt, um das Erscheinungsbild eines Rassehundes nicht dem Zufall zu überlassen. Diesen hat er zu erfüllen und gilt nur dann als schön, wenn er diesem entspricht - auch wenn der Laie anderer Meinung ist.


 
  © Sonja Waltenberger & Uwe Scherf