Gesundheit:
Sämtliche Hunderassen zeigen,
mehr oder weniger, spezielle rassetypische Krankheitsbilder,häufig entstanden durch Modefaxereien und verantwortungslosem Gemache am Tier. Durch die Eigendynamik
der Umstände wird vieles noch begünstigt. Böse Standards vergewaltigen gute
Richter, böse Richter vergewaltigen gute Standards.
Der Mensch kann durch
gezielte Zucht viel hervorbringen und verändern. Zum Wohl der Tiere muß er aber
wissen und respektieren, dass er nicht alles machen d a r f , was er machen
k a n n !
Wesen:
Wesensfestigkeit ist ein
unerschöpfliches Thema über das in der ganzen Kynologie viel geschrieben und
diskutiert wird. Fest scheint heute zu stehen, dass sie das Produkt zweier
Komponenten ist. Einmal von der ererbten Grundlage des Hundes und zum anderen
von Umwelteinflüssen, die den Hund mit prägen. Meistens werden Fehler bei der
Aufzucht gemacht. Schlechte Aufzuchtsbedingungen beim Züchter und falsches,
schwaches oder inkonsequentes Verhalten des Hundehalters bei der Erziehung sind
die wesentlichen Gründe.
Oft genug reagiert der Hund
mit Psychosen oder Neurosen. Diese sind dann keine Erbdefekte, sondern erworbene
seelische Schäden, die vielfach die angestammte Wildscheuheit zum Vorschein
kommen lassen. Oftmals ist es (für Außenstehende) schwer festzustellen, ob bei
einem Hund angeborene Wesensschwäche oder erworbenes Fehlverhalten vorliegt.
Schönheit:
Ein Mischling unterliegt
keinem äußeren Zwang und muss keine genormten Formen erfüllen. Der subjektive
Geschmack allein genügt um ihn schön zu finden.
Für jede Hunderasse wurde
ein Rassestandard aufgestellt, um das Erscheinungsbild eines Rassehundes nicht
dem Zufall zu überlassen. Diesen hat er zu erfüllen und gilt nur dann als schön,
wenn er diesem entspricht - auch wenn der Laie anderer Meinung ist.
