|
|
|
|
Altdeutscher Schäferhundeverband Deutschland e. V. |
|
| Der ideale
Hundehalter |
 |
So verantwortungsvoll die Arbeit eines Züchters auch ist, der Züchter “formt”
den Hund nur zum Teil. Der Hundehalter, als Hundeerzieher, trägt die gleiche
Verantwortung für die Entwicklung des Hundes. Ein Hund denkt nicht in der Logik
des Menschen, sondern verknüpft Erlebtes. Falsche Erziehung resultiert oft aus
dem Un- bzw. Missverständnis über die Lernform des Hundes.
Trotz aller menschlicher Manipulation an ihrem Erbgut sind die meisten Hunde
immer noch normal in ihrem Sozialverhalten und verfügen über eine ungeheuere
Lernfähigkeit. Gerade dieses Sozialverhalten hat sie zum idealen Partner des
Menschen werden lassen. Sie können sich in Gemeinschaften einordnen und auf
ihrem zugewiesenen Platz bewähren.
Wenn wir diese Voraussetzungen nutzen, wenn wir unseren menschlichen Verstand
und artgerechte Erziehungsmethoden einsetzen, anstatt unnötige Gewalt (die oft
mangelndes Einfühlungsvermögen und “fehlende Zeit” ersetzen soll), haben wir
keine Sklaven sondern einen Freund von einer anderen Art. Wir haben seinen
Willen nicht gebrochen, er hat sich uns durch gute Erfahrung und gewonnenes
Vertrauen angeschlossen.
Züchter und Halter haben beide die Verantwortung, darauf zu achten, dass aus
unseren Hunden keine Problemhunde werden, weil sie von gewissen- und
gedankenlosen Züchtern und Haltern zu solchen gemacht werden.
Eine gelungene Mensch-Hund-Beziehung könnte ein gutes Beispiel für unser
Verhalten zu den Lebewesen aus dem Tierreich sein, mit denen wir unsere Erde
teilen.
Mona Gökeler |
 |
|
| |
© Sonja Waltenberger & Uwe Scherf |
|
|